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Nordrhein-Westfalen ...

Ein eigenwilliger Zusammenschluß heterogener Landschaften ohne Vorbild in der Geschichte bildete nach dem 2. Weltkrieg dieses bevölkerungsreichste Bundesland in Deutschland. Es zählt sicher die meisten Bahnhöfe, wahrscheinlich auch die mit dem größten Verkehrsaufkommen. Zudem ist es mein Heimatland, doch mittlerweile lebe ich fern davon.

 

 

Diese Bahnhöfe sind bereits verzeichnet:

Aachen, Bad Oeynhausen, Bochum, Borken, Dortmund, Düren, Düsseldorf, Duisburg, Essen, Gummersbach, Hagen, Hamm, Kamen , Köln, Minden, Münster, Porta Westfalica, Recklinghausen, Schwerte, Wuppertal

Stand 30.12.16

 

 

       
 
 
   
 
Aachen

Hier halten die Fernverkehrszüge Thalys (von Köln Hbf nach Paris Gare du Nord) und ICE (Frankfurt (Main) -Bruxelles-Midi/Brussel-Zuid) sowie Nahverkehrszüge.

Das Empfangsgebäude wurde in seiner heutigen Form am 21. Dezember 1905 eingeweiht. Es wurde als trutziger Bau in einer strengen Ausformung des Jugendstils errichtet.

 
   

Foto: Rolf Michel

           
                     
     

Köln Hbf Köln

 
             
 

 

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Köln ist eine sehr alte Stadt, schon die Römer trieben hier ihr Unwesen. Dominant ist hier vor allem der Dom als ein Zeichen der mittelalterlichen Größe der Stadt. Direkt daneben im Zentrum der Stadt entstand der Hauptbahnhof der Cöln-Mindener Eisenbahngesellschaft. Schnell wurde er aufgrund seiner Lage zu einem Knotenpunkt im deutschen Bahnverkehr.

Der bestehende Bahnhof wurde nach nahezu vollständiger Kriegszerstörung der Stadt in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts neu aufgebaut, die Domplatte mit Tiefgarage entstand in den 70er Jahren. Doch wird hier ständig weitergebaut. so gibt es ja im Bahnhof mittlerweile auch eine umfangreiche Shopping-mall.

 

 

 

 

© 2008 Foto: P. Krabbe

 

 

 

 

           

 

 
      Bochum Hbf  
Bochum HBF

Der Hauptbahnhof Bochum wurde ab 1955 neu errichtet und 1957 eröffnet. Die Gesamtwirkung wird von dem großen Foyer mit seinem geschwungenen Stahlbetondach und der Glasfassade bestimmt.

 
     

2010: Foto: Rolf Michel

           
             

 

 

 

 

Bochum-Dahlhausen-bhf

 
Bochum-Dahlhausen

Die Anfänge dieses Bahnhofs gehen auf das Jahr 1863 zurück, als die Bergisch-Märkische Eisenbahn-Gesellschaft am 21. September jenes Jahres eine Zweigbahn von Essen-Überruhr über Essen-Steele Ost (ehem. Steele Hbf) nach Dahlhausen eröffnete.
Mit dem Ende des Ruhrbergbaus im Ruhrtal verlor auch die Ruhrtalbahn ihre Bedeutung. Das Bahnbetriebswerk Bochum-Dahlhausen 800 m westlich wurde 1969 geschlossen.
Das Bahnbetriebswerk beheimatet bereits seit 1977 das Eisenbahnmuseum Bochum-Dahlhausen, das letzte vollständig erhaltene Dampflok-Bahnbetriebswerk in Deutschland. Schließlich wurde das Gebäude ab 1994 denkmalgerecht restauriert. Ein Investor ermöglichte es, Fassade und Dach in den Formen des Jugendstils wiederherzustellen. Die Schalterhalle wurde in den Stil der 1920er Jahre zurückversetzt.

 
 

 

 

2015, Foto: Karsten Garbrecht

           
                 
 

 

  düren hbf  
Düren


eine Stadt nahe an der westlichen Grenze zeigt einen ganz stattlichen Bahnhof. Der Dürener Bahnhof wurde am 1. September 1841 zusammen mit der Strecke Aachen-Düren-Köln eröffnet. Im Zuge der Industrialisierung bekam der Bahnhof eine immer größere Bedeutung.
Am Knotenpunkt Düren wurde 1933 ein Bahnbetriebswerk zur Behandlung von Lokomotiven errichtet. Der Bahnhof ist überaschenderweise im Krieg erhalten geblieben, das Betriebswerk fast vollständig zerstört worden. Die ganze restliche Stadt wurde 1944 zu ca. 70% zerstört.
Das Gebäude liegt zwischen den Bahngleisen, Inselbahnhof nennt man das, nur halten hier keine Schnellzüge mehr wie früher einmal. Der Bahnhof ist heruntergestuft zur 4. Kategorie laut Bundesbahnhierarchie.

Quelle: Wikipedia und R. Michel

 

 
     

2009, Foto: Rolf Michel

         

 

 

 

     

 

 

 

 

 

 
Dortmund


Rund 125.000 Reisende und Besucher frequentieren täglich den Hauptbahnhof. Shoppen ist hier möglich, 10 000 qm Verkaufsfläche bieten hier einiges.
Das Empfangsgebäude des Dortmunder Hauptbahnhofs wurde nach dem Zweiten Weltkrieg im Jahre 1952 neu errichtet, gilt als unscheinbar, beherbergt aber bedeutende Glas-Motiv-Fenster aus der ehemaligen Arbeitswelt Dortmunds.

Die Renovierung der Empfangshalle ist jetzt abgeschlossen.

 
     

2011 Foto: U. Altekruse

     
               
 

 

  Bad Oeynhausen2009  
Bad Oeynhausen

Die Stadt liegt noch gerade in NRW und besitzt eine der größten Solequellen Europas. Der Bahnhof ist nach Standard-Bauprogramm der Deutschen Bahn errichtet.
Es gibt noch einen Südbahnhof in Bad Oeynhausen, er wird von der Weserbahn (Bünde)-Löhne-Hameln-Hildesheim bedient.

 
     

Foto: P. Krabbe

     
               
 

 

   
Borken

Die Stadt Borken liegt im westlichen Teil des Münsterlands in Westfalen, nahe der holländischen Grenze.
Der Bahnhof ist derzeitiger Endpunkt der ehemaligen Bahnstrecke der Bundesbahn Gelsenkirchen –Winterwijk, Jetzt fährt hier die Nordwestbahn von Essen Hbf bis Borken.

Neuerdings ist dieses Bahnhofsgebäude ganz abgekoppelt von der Bahnstrecke: Der Endhalt wurde 100 m vom Gebäude neu angelegt.Dies wurde symptomatisch für nahezu die gesamte Strecke Borken-Essen.

 
     

2009,© Foto: Peter Krabbe

     
           
       
Düsseldorf HBF

Das Empfangsgebäude wurde 1932–1936 nach einem Entwurf der Reichsbahndirektion Wuppertal mit dem markantem Uhrenturm errichtet.

Der Düsseldorfer Hauptbahnhof wird täglich von etwa 250.000 Personen frequentiert.

 

Düsseldorf HBF-2016

 
     

© Foto: Rolf Michel

 

© Foto: 2016 Peter Krabbe

 
           

 

 

 

 

 

 

Duisburg-Pano-Hbf

     

2013, Fotos: Peter Krabbe

   
     
Duisburg Hbf

Die Stadt der Stahlwerke und Kohlenzechen hat einen großen Bahnhof zu bieten. Diese traditionelle Industrie ist mittlerweile weitgehend weggezogen, aber gutes Bier und Currywurst gibt es hier weiterhin.

Der Duisburger Hauptbahnhof gehört zur Bahnhofskategorie 1 und ist der zentrale Knotenbahnhof des Schienenpersonenverkehrs im westlichen Ruhrgebiet. Das bestehende Bahnhofsgebäude wurde 1931-34 erbaut, im Krieg teilweise zerstört, wiederaufgebaut und gerade renoviert. Ein neues Hallendach ist in Planung.

  Currywurst
         
 

 

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Essen Hbf

 
Essen Hbf

Der Essener Hauptbahnhofgehört zu den 21 Bahnhöfen der höchsten DB Bahnhofskategorie.
Seit dem 29.August 2011 gibt es eine neue Zugverbindung mit dem Hochgeschwindigkeitszug Thalys, der über Düsseldorf-Köln-Aachen nach Brüssel und Paris fährt. Die Fahrtdauer beträgt insgesamt 4 Stunden und 47 Minuten (4:18h in Gegenrichtung).  
Die Bahnhofshalle ist nach umfangreicher Renovierung (Shopping) seit dem 22. Dezember 2009 wieder geöffnet.

 

 

   

© 2012, Foto: Peter Krabbe

   
           
 

 

   
Gummersbach-Dieringhausen

Dieringhausen (im örtlichen Dialekt Dierkesen) ist ein Ortsteil von Gummersbach im Oberbergischen Kreis, Regierungsbezirk Köln. Funde belegen, dass sich schon in der Steinzeit Menschen in diesem Gebiet aufgehalten haben.
Der erste („alte") Bahnhof wurde 1887 gebaut. Er wurde später als Güterbahnhof genutzt. Der heute noch genutzte Bahnhof wurde erst 1920 in Betrieb genommen. Im Jahr 1902 wurde ein erster Lokschuppen fertiggestellt, der 1906 durch eine Drehscheibe erweitert wurde.

Das ehemalige Bahnbetriebswerk in Dieringhausen wurde 1982 von der Bundesbahn aufgelöst und beherbergt seit 1985 das Eisenbahnmuseum Dieringhausen.

   

© 2011, Foto: Peter Krabbe

   
           
 

 

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  Hagen HBF  
Hagen

Durch den Anschluß 1848 an das sich ausbreitende Eisenbahnnetz war der Anstoß gegeben, dass sich Hagen rasch zur Industriestadt mit Hütten- und Metallindustrie entwickelte. Das neobarocke, vom Architekten Walter Morin geplante und am 14. September 1910 eingeweihte Empfangsgebäude, das aus Ziegelsteinen gebaut und teilweise mit Sandstein verkleidet ist, überstand den Bombenhagel des Zweiten Weltkriegs zwar nicht unversehrt, wurde im Gegensatz zu anderen Bahnhöfen im Ruhrgebiet aber nicht vollständig zerstört, wodurch es noch heute zu bewundern ist. Hier ließ Karl Ernst Osthaus im Jahre 1911 im Hauptfenster über dem Eingang das Glasgemälde „Der Künstler als Lehrer für Handel und Gewerbe“ von Jan Thorn Prikker.
Die gesamte Außenanlage benötigte heute mal eine Grundsanierung.

Haben Hauptbahnhof-2016   Hagen-HBF-innen
   

© 2016, Fotos: Peter Krabbe

   
           
       
HAMM

Das bestehende Empfangsgebäude wurde im klassizistisch-barocken Stil der Spät-Eklektik erbaut und 1920 dem Personenverkehr übergeben.
Der Bahnhof zeigt sich hier in seiner frisch restaurierten Pracht. Vor allem die Innenhalle ist nach alten Plänen vor kurzem wiederhergestellt worden.

   

© 2010, Fotos: Johannes Krabbe

   
           
 

 

   
Kamen

Kamen ist eine Stadt im östlichen Ruhrgebiet und hauptsächlich durch sein Autobahnkreuz bekannt. Wer hier mit der Eisenbahn fährt, hat nicht so viele Möglichkeiten.
Das war mal anders, Kamen liegt an einer der ersten und vielbefahrenen Eisenbahnstrecken, der Köln-Mindener Eisenbahn. Heute halten hier nur Regionalzüge.

   

© 2011, Foto: Peter Krabbe

   
           
      Minden Hbf  
Minden

Die Stadt Minden wurde bereits um das Jahr 800 gegründet worden und liegt in Ostwestfalen an der Weser.
Der Bahnhof Minden (Westfalen) (amtlich Minden (Westf)) ist ein Inselbahnhof an den Hauptstrecken Ruhrgebiet–Hannover, Amsterdam–Hannover.
Der Bahnhof Minden ist einer der wenigen Bahnhöfe Deutschlands, der sich trotz einiger Umbauten noch in seiner ursprünglichen Form von 1847 präsentiert. In seiner ursprünglichen Konzeption diente er als Umsteigebahnhof zwischen der Köln-Mindener Eisenbahn und der Hannoverschen Staatsbahn. Die Militärs befürworteten, den neuen Bahnhof in eine Bahnhofsfestung mit einzubauen. Diese bestand aus einem Schutzwall aus Festungsmauern in Polygonform und wurde von 1847 bis 1850 erbaut. Als Grenzbahnhof gebaut, entfiel ab 1866 im Zuge der Annexion des Königreichs Hannover durch Preußen diese Funktion als Umsteigebahnhof. Die Züge konnten nun durchfahren bis nach Berlin und der Bahnhof die weiteren Verkehrszuwächse verkraften und brauchte niemals durch ein größeres Bauwerk ersetzt zu werden.
Der Bahnhof wurde im romantischen Baustil errichtet, der nach mittelalterlichem Vorbild Türmchen und Zinnen als Vorbild benutzte.

Wikipedia

   

Foto: 2012 Peter Krabbe

   
 


         
 

 

   
Porta Westfalica

Die Stadt liegt in der Region Ostwestfalen-Lippe, im nordöstlichen Nordrhein-Westfalen. Die heutige Stadt entstand erst 1973 durch Zusammenschluss von 15 Gemeinden. Der 1973 gewählte Name der neuen Kommune deutet auf ihre Lage am Durchbruchstal „Porta Westfalica" der Weser durch Weser- und Wiehengebirge hin.
Der alte Bahnhof überlebte den 2. Weltkrieg und blieb bis 1953 erhalten, dann wurde er im Zuge des neuen Weserbrückenbaus abgerissen. Der neue Bahnhof wurde weiß verputzt, die Gleise lagen tiefer am Weserufer als die Eingangshalle am Berg.
Der Bahnhof wurde besonders groß ausgelegt, rechnete man doch aufgrund der landschaftlich reizvollen Lage mit großem Ausflugsverkehr. Es bestand eine Busverbindung (einige Jahre als Obus) bis zur Haltestelle Porta am linken Weserufer.
Heute ist der Bahnhalt nur noch der Bahnsteig, ein Teil des alten Bahnhofs dient als Diskothek.
Das Kaiser-Wilhelm-Denkmal wurde 1896 zu Ehren des 1888 verstorbenen Kaisers Wilhelm I. eingeweiht.

   

© 2011, Foto: Peter Krabbe

   
           
       
Münster


Seit im Jahre 793 der friesische Missionar Liudger hier an einer Furt ein Kloster gründete, ist das Gebiet besiedelt. Heute ist die Stadt in Westfalen Großstadt mit 270 000 Einwohnern und Sitz eines Regierungsbezirkes und zahlreicher Hochschulen.
1945 war das Bahnhofsgebäude vollständig zerstört. An dem Beginn der 1950er Jahre wurden die Bahnhofsgebäude in mehreren Bauabschnitten neu errichtet. Die Bahnhofshalle wurde im Jahr 1958 fertig gestellt, 1960 waren die Arbeiten am Bahnhof beendet. Die Baupläne für den Bahnhof und die angrenzende Bundesbahndirektion stammten von dem in Münster geborenen Chefarchitekten der Deutschen Bundesbahn Theodor Dierksmeier.
Ab dem 8. Juni 1960 war Münster an das TEE-Netz angeschlossen. Der TEE „Parsifal" verkehrte von Hamburg nach Paris und machte in Münsters Hauptbahnhof Station. Der Luxuszug verließ Münster um 16:59 Uhr und erreichte die „Seine-Metropole" um 23:35 Uhr.

   

Fotos: Johannes Krabbe

   
           
 

 

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  Recklinghausen HBF  
Recklinghausen HBF

mein Heimatbahnhof, schon mit 4 Jahren habe ich ihn als Neubau gesehen. Der alte Bahnhof wurde am 1. April 1945 durch einen Bombenangriff zerstört. Der große Vorplatz wird seit rund 10 Jahren als Busbahnhof genutzt.

Die gegenüberliegende Kunsthalle hat leider seit langem ihren innovativen Ruf verloren.

   

Foto 2014: Peter Krabbe

   
           
 

 

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  Schwerte-Bhf  
Schwerte

Der Bahnhof wurde von der Bergisch-Märkischen Eisenbahn-Gesellschaft am 1. April 1867 mit der Bahnstrecke von Hagen nach Unna eröffnet. Der Bahnhof wurde im 2. Weltkrieg schwer beschädigt. Heute steht er unter Denkmalschutz.
Züge des Fernverkehrs halten heute nicht mehr in Schwerte.

     

Foto 2013: Peter Krabbe

   
         
           
 

 

weitere Fotos
Wuppertal

 

   
Wuppertal-HBF (Elberfeld)

Der Bahnhof Wuppertal-Elberfeld, seit 1992 Wuppertal HBF, ist einer der ältesten Bahnhöfe Deutschlands(1848). Mit seinem klassizistischen Säulenaufbau und der davorgebauten Einkauszeile ist er nur leider ein Ausbund an Häßlichkeit?

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Foto: Rolf Michel

   
           
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