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Baden-Württemberg ...

"Auf der Schwäbschen Eisenbahn ..." ist wohl jedem Deutschen vertraut, doch sind Sie schon mal mit einer gefahren? Es lohnt besonders, wenn Sie eine der zahlreichen Museumsbahnen benutzen, die an schnuckeligen alten Bahnhöfen vorbeidampfen.

1952 ging Baden, Württemberg und Württemberg/Hohenzollern im neuen Bundesland Baden-Württemberg auf.
Nach der Wiederherstellung des im 2. Weltkrieg stark zerstörten Streckennetzes wurde dieses nicht weiter ausgebaut.

Das Schienennetz der Deutschen Bahn in Baden-Württemberg umfasst heute 3.400 Kilometer Strecke, weitere Strecken werden von anderen Privat-Eisenbahnen betrieben.

   

 

Ab 1840 entstand im Großherzogtum Baden eine staatseigene Bahngesellschaft. Der erste Abschnitt der badischen Hauptbahn zwischen Mannheim und Heidelberg wurde am 12. September 1840 in Betrieb genommen.

Die Königlich Württembergischen Staats-Eisenbahnen, abgekürzt K.W.St.E., waren die Staatsbahn des Königreichs Württemberg (seit 1918 Volksstaat Württemberg) zwischen 1843 und 1920.

„Der Volksmund interpretierte die Abkürzung K.W.St.E. auf Schwäbisch – orthografisch nicht ganz einwandfrei – mit: „Komm Weible, Steig Ei“.

Äpfingen, Freiburg, Fridingen, Heidelberg, Kirchzarten, Mannheim, Singen, Stuttgart

Stand 5.10.10

 

 

             
 
 
           
Äpfingen

Kleine Dorfbahnhöfe gibt es hier wohl noch zuhauf. Über die sehr umfangreiche und schöen Seite "www.vergessene-bahnen.de" können sie sich über weitere stillgelegte Strecken und Bahnhöfe informieren.

 

 

     

© Fotos: Rainer Schruft, www.vergessene-bahnen.de

   

 

 

       

 

 
           
Freiburg HBF

Freiburg im Breisgau liegt im badischen Teil des Landes und ist die südlichste Großstadt Deutschlands. Der Hauptbahnhof wurde im spätklassizistischen Stil im Jahr 1845 errichtet; ein Provisorium nach der Zerstörung 1944 überdauerte 50 Jahre. Erst um die Jahrtausendwende wurde es durch ein Ensemble aus Bahnhofshalle, Einkaufszentrum sowie Hotel- und Bürotürmen ersetzt.
Der Bahnhof liegt am Westrand der Innenstadt an der Bismarckallee.

 
 
 

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2009, Foto: Cornelia Diefenbach

       
           

 

 

 

   

   
Fridingen (bei Tuttlingen)

Der Bahnhof wird nur noch von der Privatbahn HZL, Hohenzollerische Landesbahn AG, angefahren. Fridingen liegt im Naturpark Obere Donau.

 

 
 
 

 

   

2009, Foto: Karl Förster

       
               
 

 

       
Heidelberg

Die Stadt der ältesten Universität Deutschlands (1386 gegründet) blickt auf eine über 800-jährige Geschichte zurück. Dank schönem Stadtpanorama am Neckar und dem darüber thronendem Schloß machen hier viele japanische Touristen Station.
Mit dem Zug ist Heidelberg mit dem ICE von Köln, EC´s und diversen REgiozügen zu erreichen.

Die Stadt hat einen großen, neuzeitlichen Bahnhof vorzuzeigen; 50er Jahre Architektur kann man dazu sagen?

 

 
       

2009,© Foto: Peter Krabbe

       

 

   

 

       

 

 

 

 

   

 

 
Bahnhof Himmelreich


Himmelreich ist ein Ortsteil von 79199 Kirchzarten, nicht wie vielerorts angenommen ein jenseitiges Paradies. Der Bahnhof liegt ca. 15 km südöstlich von Freiburg.

 
 
       

2009 Foto Peter Krabbe

       
               
 

 

       
Kirchzarten (Baden)

Der Bahnhof Kirchzarten liegt an der Eisenbahnstrecke der Höllentalbahn von Freiburg nach Donaueschingen.

 

 
       

Foto: Cornelia Diefenbach

       
               
 

 

    Mannheim HBF    
Mannheim


Die Söhne Mannheims... dudelidu
Die Universitätsstadt Mannheim ist mit etwa 310.000 Einwohnern die zweitgrößte Stadt Baden-Württembergs. Nur von 1720-1778 war die Stadt Sitz des Kurfürsten von der Pfalz.
Auch der Hauptbahnhof ist mit ca. 100 000 Passagieren nach Stuttgart nur der zweitgrößte Bahnhof Südwestdeutschland. Er gehört aber zu den 20 Bahnhöfen der höchsten Bahnhofskategorie.

 

 
       

2009,© Foto: Peter Krabbe

       
               
           

Singen

Singen (Hohentwiel) ist eine Stadt im Landkreis Konstanz. Neben dem ICE halten hier noch einige Bahnen. Die Strecke Singen (Hohentwiel) - Beuren-Büßlingen wurde 1966 stillgelegt.
Der BHF Storzeln z.B. ist jetzt ein Privathaus

 
       

© Fotos: Rainer Schruft, www.vergessene-bahnen.de

       
               

 

 

 

 

 

   

   
Stuttgart HBF

Der Neubau ist gerade gestoppt worden. Bis auf den Turm und das angrenzende Gebäude soll hier abgerisssen werden und die gesamten Gleisanlagen unter die Erde gelegt werden? Ist dies richtig? das fragen sich immer noch zahlreiche Leute in und um Stuttgart.
Die Neuwahl einer Grün-roten Landesregierung führt da jetzt wohl zu einigen Änderungen in der Planung.
Der Umbau eines Kopfbahnhofs in einen Durchgangsbahnhofs ist in Antwerpen vor gut 10 Jahren bereits durchgezogen worden. Mit Erfolg für den Intercityverkehr.

Hier in Stuttgart kommen aber wohl mehrere Problemfälle zusammen. Vielleicht sollte man dies Projekt mal auseinander dividieren in Projekte wie Bahnhofsumbau, Tunnelneubau, Streckenverlegung, um einzeln darüber entscheiden zu können.

Milliarden von Euro sollen hier im Boden versenkt werden für immens teure Bahnprojekte. Das Geld wird anderswo in Deutschland für die Erneuerung von Strecken und Bahnhöfen fehlen.

       

© Fotos:Wikipedia Commons, Klaus Enslin

     
 


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