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Polen

Polen war im 19. Jahrhundert, als der Eisenbahnbau aufkam, aufgeteilt unter Preußen, Österreich und Russland, also nicht existent.  Nach der Erlangung der Unabhängigkeit Polens 1918 wurde das Eisenbahnnetz dann verstaatlicht. Es musste verstärkt das Netz vereinheitlicht werden, da drei verschiedenen Spurweiten im Land existierten. Der zweite Weltkrieg führte zu zahlreichen Zerstörungen an Bahnanlagen und Strecken. Mit dem Wiederaufbau verbunden war ein Neubau verschiedener Strecken und eine Elektrifizierung in späteren Jahren.
Nach dem Zusammenbruch des Ostblocks wurden neue Eurocity Verbindungen eingerichtet, die eine schnelle Verbindung zum Euroraum ermöglichen. Zur Zeit wird viel investiert in die Erneuerung der Bahnhöfe.

 
 


POLEN: Bydgoszcz, Gdansk, Kolobrzeg, Koszalin, Marlbork, Poznan, Przmysl, Szczecin, Tcewz, Wroclaw,

Stand 17.09.2016


 

 

           
 
 
      Bydgosz  
Bydgoszcz

ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Kujawien-Pommern und liegt am Fluß Brahe. Von 1772-1920 war die Gegend preußisch und gehörte zu Posen. Die Altstadt ist weitestgehend erhalten geblieben.
Bydgoszcz Główna der Hauptbahnhof liegt nordwestlich der Innenstadt und wird zur Zeit vollständig umgebaut. Das alte Empfangsgebäude ist abgerissen worden und es ist ein neuer Glaspalast entstanden. Ein altes Gebäude liegt noch dahinter am Bahnsteig und ist auch renoviert.

hbf-Bydgoszcz

 

 

     

2016, Foto von Dariusz Gackowski

   

 

               
        Hbf Gdansk  
Gdansk

Gdańsk Główny – bis 1945 Danzig Hauptbahnhof – ist der bedeutendste Personenbahnhof in der polnischen Stadt Gdańsk (Danzig) und der Region Dreistadt. Der Bahnhof wurde von 1896 bis 1900 im Stil der Neurenaissance erbaut, 1945 jedoch in Brand gesetzt und zerstört. Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde er im ursprünglichen Stil wiederaufgebaut.
Die Stadt Gdansk (ehemals Danzig) war Hansestadt an der Ostsee und ist heute Hauptstadt der Woiwodschaft Pommern. Seit 1920 war sie Freie Stadt und seit 1945 gehört sie zu Polen. Zusammen mit Sopot und Gdynia bilde sie die Dreistadt, ein zusammenhängendes Siedlungsgebiet mit ca. 740 000 Einwohnern. Hier in der Danziger Werft entwickelte sich die Frei Gewerkschaft Solidarność.

Hbf-Danzig

 
       

2014, Fotos: Peter Krabbe

     
             
 

 

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    station kolobrzeg  
Kołobrzeg

 (deutsch Kolberg, früher Colberg) ist eine Hafenstadt in der polnischen Woiwodschaft Westpommern. Kołobrzeg ist Sol- und Kurbad an der Ostsee. Die Stadt war über Jahrhundert im Besitz preußischer Herzöge und war im 2. Weltkrieg schwer umkämpft und zu ca. 90 % zerstört. Während der Belagerung 1944 waren schon zahlreiche Einwohner geflüchtet die restlichen Deutschen wurden nach dem Sieg der Russen von den Polen vertrieben. Die Stadt ist somit heute stark vom sozialistischen Wiederaufbau geprägt. Von hier gibt es eine Fähre zur dänischen Insel Bornholm.

 
     

2015, Foto: Karsten Garbrecht

     
               
 

 

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    Koszalin  
Koszalin

 

 
       

2015, Foto: Karsten Garbrecht

     
 

       

 

 
        Bhf Malbork  
Malbork

Malbork, ehemals Marienburg, ist Ort der gewaltigen Burg gleichen Namens. Sie ist Unesco-Weltkulturerbe.

Bhf-Malbork

 


 
 

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2014, Fotos: Peter Krabbe

       
           

 

 

 

   

HBF-Poznan-neu

 
Poznan

Poznan (ehemals Posen) ist die Hauptstadt der Woiwodschaft Großpolen und als Verkehrsknotenpunkt und Universitätsstadt ein Zentrum für Industrie, Handel, Kultur und Forschung. Der Hauptbahnhof wurde neu erbaut neben dem alten Gebäude, das bestehen blieb und auch genutzt wird. Der Fahrgast kommt mal zum einen mal zum anderen Gebäude heraus. Die Orientierung ist hier nicht einfach.

Hbf-Poznan

 
 

   

2014, Foto: P. Krabbe

       

 

   

 

       

 

 

 

 

   

 
Przmysl

Zu Zeiten der österreichischen Monarchie gehörte Przemyśl zum Kronland Galizien. In den letzten Jahrzehnten vor dem Ersten Weltkrieg wurde die ganze Stadt zu einer Festung gegen die sich entwickelnde Bedrohung durch das Russische Reich ausgebaut (äußerer Festungsring: 45 km). 1914 waren über 140.000 Soldaten dort stationiert.

 
     

2013, Fotos: Thilo Seibt

       
                 
 

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    Szczecin-hbf-01  
Szczecin glowny

 

Sczcecin-glowny

Szczecin liegt 120 km nordöstlich von Berlin an der Mündung der Oder zum Stettiner Haff. Stettin ist einer der größten Seehäfen des Ostseeraumes. Nach umfangreichen Zerstörungen durch Bombenangriffe im Weltkrieg bietet die Stadt heute ein uneinheitliches Bild mit zahlreichen Freiflächen.
Das im Krieg zerstörte Schloß  der Herzöge von Pommern wurde wieder aufgebaut und dient heute als Kulturzentrum. Stettin gehört seit 1945 durch Übergabe durch die Russen zu Polen.

 
     

2013, Foto: C. Thielecke

 

2013, Foto: Peter Krabbe

 

 

           
 

    Breslau  
Wroclaw (Breslau)

Mit über 630.000 Einwohnern ist sie die viertgrößte Stadt Polens, Hauptstadt der Woiwodschaft NiederschlesienDer Hauptbahnhof verbindet die Stadt mit Warschau, Berlin, Dresden, Posen.

     

2013, Foto: Carola Thielecke

     
 

   
 
   
 

 

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    Hbf-Tzewcz  
Tczew

Eine Stadt an der Weichsel in der Woiwodschaft Pommern mit 60 000 Einwohnern. Sie gilt als eine der ältesten Orte Polens. Nach einer bewegten und wechselvollen Geschichte kam sie 1920 zu Polen. Als Bahnknotenpunkt gibt es von hier Verbindungen nach Gdansk, Warschau und Poznan.

 
     

2014, Fotos: Peter Krabbe